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Ehre, wem Ehre gebührt

23.01.2018

Rückblick auf die Ehrungen vom 21.01.2018

Viel Applaus und verdiente «Ehre, wem Ehre gebührt»

Sechs Einzelpersonen und zwei Dorfvereine wurden für herausragende Leistungen geehrt

Jan Müller, Fabienne Buri und Jean-Paul Zegarra mit seinen Töchtern Yazmín und Shayana sowie die Musik Frohsinn Oberburg und der Turnverein Oberburg hatten am vergangenen Sonntag allen Grund zur Freude: Sie alle wurden nämlich im Rahmen von «Ehre, wem Ehre gebührt» in der Mezwan Oberburg für herausragende Leistungen in den vergangenen Jahren geehrt.

In die Auflistung der einzelnen Verdienste teilten sich die Mitglieder der Kulturkommission Oberburg (KUKO). Präsident Walter Bauen durfte denn auch zahlreiche Anwesende – Vertreter der Gemeindebehörden, Angehörige und sonstige Interessierte – zu dieser kleinen Feierstunde begrüssen.

Fleissig üben und trainieren, um dann am «Tag X» sein Bestes zu geben, dies zeichnet die Geehrten aus. Sie haben nicht nur ganz persönliche Bestleistungen erbracht, sondern gleichzeitig auch den Namen von Oberburg über die Dorfgrenzen hinaus in ein positives Licht gerückt.«Es ist wertvoll, dass unsere Gemeinde solche Ehrungen durchführt und aussergewöhnliche Leistungen würdigt», betonte der frisch geehrte Pfarrer Hans Ryser. Es sei ein wichtiger Beitrag an ein aktives und lebendiges Miteinander in der Gemeinde. Er gedachte dabei aber auch all jener, welche irgendwo im Stillen wirken, ohne dafür je öffentlich geehrt zu werden. Weiter bleibt zu hoffen, dass Jan Müllers Anregung auf fruchtbaren Boden fällt: «Es wäre schön, wenn der Austausch unter den Vereinen noch vermehrter gepflegt würde…»

Im Anschluss waren alle Anwesenden zum Apéro eingeladen.

Geehrt wurden:
Musik Frohsinn Oberburg
Die Musik Frohsinn «boomt» und ist trotz seiner 125-jährigen Vereinsgeschichte ein «junger» Verein. Dies dank vieler junger Musikantinnen und Musikanten, welche zum grössten Teil in Oberburg ihre Bläserausbildung genossen haben und nun in der MFO aktiv mitmachen. Mit rund 40 Aktivmitgliedern ist der Verein so gross wie noch nie. Doch der eigentliche Grund, warum die Musik Frohsinn geehrt wurde, waren die tollen Erfolge in den vergangenen Jahren am Schweizerischen Brass Band Wettbewerb in Montreux. Im Jahr 2016 erspielte sich die MFO den Schweizermeistertitel und im Jahr 2017 den Vize-Schweizermeistertitel in der 3. Stärkeklasse.

Jan Müller
Jan Müller ist ein Vollblutmusiker und leitet bereits seit zehn Jahren als Dirigent die Geschicke der Musik Frohsinn Oberburg. Neben dem Dirigieren spielt er selber Klavier, Alphorn, Basstrompete und Posaune. «Er lebt Musik und kann aus jedem Einzelnen das Optimum herausholen. Er ist ein Glücksfall für die Musik Frohsinn», betonten «seine» Musikanten auf Nachfrage der KUKO. Zudem ist Jan Müller seit 2012 Dirigent der Brass Band Berner Oberland Junior und seit 2016 Dirigent der Brass Band Emmental. Seine Verdienste in den Jahren 2016 und 2017 waren verschiedene erste, zweite oder dritte Plätze mit seinen drei Vereinen am Schweizerischen Brass Band Wettbewerb in Montreux oder die Teilnahme am European Conductors Competition in Oostende (Belgien). Zudem war er Gastdirigent des Solothurner Jugendblachorchesters SOBV.

Turnverein Oberburg
Es war wie die Erfüllung eines Wunschtraumes: Am Seeländischen Turnfest in Erlach durften sich der Turnverein Oberburg (1. Stärkeklasse) erstmals als Festsieger feiern lassen. Die teilnehmenden 42 Oberburger Turner/innen, kämpften bei drei Wettkampfteilen in sieben verschiedenen Disziplinen um Punkte und Ränge. «Es bruucht Jede und Jedi!», mit diesem Wissen gaben alle ihr Bestes und durften am Sonntagabend bei der Rangverkündigung über den Festsieg jubeln. Doch schon warten im 2018 neue Herausforderungen auf die Turnerschar, etwa die Verteidigung des Festsiegs in Erlach, das Turnfest in Langnau oder die Schweizermeisterschaft im Vereinsturnen in Burgdorf, wo der TV Oberburg als Organisator amtet.

Fabienne Buri
«Push yourself because no one else is going to do it for you – Streng dich an, weil es niemand für dich tut», so lautet das Motto der 18-jährige Fabienne Buri. Die sportliche Oberburgerin ist auf dem Velo zu Hause und fährt mittlerweile sowohl nationale als internationale Rennen. Als Mitglied des Schweizer Nationalkaders sicherte sie in den Jahren 2016 und 2017 an den Schweizermeisterschaften die Bronzemedaille im Zeitfahren. Zudem belegte sie an der Junioren-EM den 18. Rang im Einzelzeitfahren. Neben ihrer Lehre als angehende Kauffrau integriert die junge Frau zusätzlich etwa 15 Stunden Training in ihrem Wochenprogramm. Im neuen Jahr wechselt Fabienne Buri von den Juniorinnen zur U23-Elite und legt den sportlichen Fokus auf das Strassenrennen.

Yazmín, Shayana und Jean-Paul Zegarra
Vor drei Jahren suchte Jean-Paul Zegarra nach einer Sportart, welche er zusammen mit seinen beiden Töchtern Yazmín und Shayana ausüben könne. Mit dem Traum von der perfekten Körperbeherrschung lautete sein Vorschlag: «Probieren wir doch mal Taekwondo aus.» Schon beim ersten Training waren sich die drei einig: «Das ist es!» Tägliches Training mit Formen laufen, Kraft, Kondition und Kampf gehören seither zu ihrem Alltag, wobei alle drei ihre eigene Strategie entwickelt haben – mit Erfolg. Yazmín Zegarra wurde für den 2. Platz an der Kyrougi-Schweizermeisterschaft 2017 geehrt. Shayana Zegarra holte den 1. Platz an der Poomsae- und den 3. Platz an der Kyrougi-Schweizermeisterschaft 2017. Und Jean-Paul Zegarra belegte den 1. Platz an der Poomsae- und den 2. Platz an der Kyrougi-Schweizermeisterschaft 2017.

Hans Ryser
Seit 20 Jahren setzt sich Hans Ryser als Pfarrer für die Menschen in «seinem» Dorf ein, ist für sie Ansprechpartner in Freude und Leid. Nun sieht er Ende 2018 seiner Pension entgegen. Viele Neuerungen im kirchlichen Leben tragen seine Handschrift, etwa die Einführung der Goldenen Konfirmation, der Osternacht- und Taizéfeiern. Die Kirche soll Ort der Sozialisierung und der Anleitung sein, ist dem Pfarrer wichtig. Auch wenn er noch nie einen Predigtpreis erhalten habe (dies quittierten die Anwesenden mit herzhaftem Lachen), durfte Hans Ryser nun die Ehrenurkunde der Gemeinde Oberburg entgegennehmen: für sein Engagement für mehr Akzeptanz und Offenheit in unserer Gesellschaft, für seinen Einsatz für mehr Menschliches in der Kirche und mehr Göttliches im Alltag…

(Text und Bilder von Simone Stalder, D'Region vom 23.01.2018 )

 
 
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