| Geographisches | |
|---|---|
| Gemeindefläche total | 1415,8 ha |
| Wald | 431 ha |
| Unproduktiver Boden | 10,3 ha |
| Übrige Fläche | 969,3 ha |
| Tiefster Punkt | 545 m |
| Höchster Punkt | 899 m |
Der Grenzverlauf im Osten
Er ist in der Tat merkwürdig und unnatürlich. Das Bahnhofquartier und der grösste Teil der Knuppmett gehören nicht zu Oberburg. Die Grenze verläuft ganz willkürlich durch das Quartier, mitten durch die Knauppenmattgasse, bei Coop "Bau und Hobby" sogar mitten durch das Geschäftslokal und bei der Hammerschmiede quer duch das alte Fabrikgebäude.
| Bevölkerungswachstum | |
|---|---|
| Jahr | Einwohner |
| 1970 | 3015 |
| 1980 | 2869 |
| 1990 | 2918 |
| 2000 | 2855 |
| 2010 | 2880 |
| 2011 | 2876 |
| 2012 (per 31.12.2011) | 2934 |
| 2013 (per 31.12.2012 | 2928 |
Exklave Tannen
Sie liegt südwestlich des Gemeindegebietes. Der Weiler gehört seit dem frühen Mittelalter zu Oberburg. Durch Kauf gelangten die Höfe ums Brüschhüsli im Luterbach an die Herren von Brandis (Lützelflüh). Bei der Grenzregulierung 1880/90 wurde der mittelalterliche Streubesitz bei Lützelfüh belassen und Tannen vom ursprünglichen Gemeindegebiet abgetrennt.
Evangleisch-reformierte Kirchgemeinde
Weithin sichtbares Zeichen für die Tätigkeit der Kirchgemeinde ist die Pfarrkirche. Sie wurde vor dem Jahre 1520 vollendet und liegt leicht erhöht über dem ältesten Dorfteil. Bestehend aus verschiedenen dazugehörigen Gebäuden, ist die nähere Umgebung der Kirche von Oberburg ein abgeschlossenes Ganzes. Den Frontturm deckt ein Spitzhelmdach. Die Orgel besitzt 1530 Pfeifen. Das Geläut der Kirche besteht aus fünf Glocken - in der Tonart Des-Dur.
Exklave Rohrmoos
Sie liegt nördlich des gemeidnegebietes. Als Rodunginsel gehört der Weiler seit dem frühen Mittelater zu Oberburg. Das änderte sich auch nicht, als die Burger von Burgdorf in den säteren Jahren den Pleerwald und die Wälder des Schneiteberg und des Glööri nutzten. Bei der endgültigen Festlegung der Grenzen wurde Rohrmoos durch den "seit alters" von Burgdorf genutzten Wald vom Oberburger Gemeindegebiet abgetrennt.
Römisch-Katholische Kirchgemeinde
Die Pfarrei Burgdorf zählt gegenwärtig rund 3500 Katholikinnen und Katholiken. Davon sind ein Drittel Ausländerinnen und Ausländer. Die im Jahr 1902 eingeweihte Marienkirche auf dem Burgdorfer Gsteig und das angebaute moderne Kirchgmeiendehaus sind das zentrum, wo Gross und Klein sich zu Gottesdiensten und Festen, zu Sitzungen und Religionsunterricht treffen.
In Oberburg wirken ferner Freikirchen und Gemeinschaften, die teilweise in der Allianz mit den Landeskirchen verbunden sind.